Trauma erkennen – Im Fluss bleiben Handlungsspielraum für Begleitende, Palliativ-Teams und ehrenamtliche Begleitende ohne therapeutischen…

Inhouse-Fortbildung: Die Kraft verbindender Kommunikation in der Sterbe- und Trauerbegleitung
Seminar für Mitarbeitende in Hospizen und Hospizvereinen/-gruppen und für Palliativ-Teams
Als Tagesseminar oder als Wochenendseminar buchbar.
In existenziellen oder krisenhaften Lebensphasen zeigen sich Menschen häufig verschlossen oder außer sich. Sie kommen an die Grenzen ihres Ausdrucksvermögens. Um als Begleitende gerade in diesen Momenten nicht an eine eigene Grenze zu kommen, kann eine authentische, empathische und traumasensible Kommunikation Brücken bauen, Trost spenden und Verbindung schaffen.
Die Fortbildung „Die Kraft verbindender Kommunikation in der Sterbe- und Trauerbegleitung“ richtet sich an Palliativ-Care-Teams und Palliativstationen, an haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende in Hospizen, Pflegeeinrichtungen, Seelsorge und Beratungsstellen, die ihre kommunikativen Fähigkeiten in der Sterbe- und Trauerbegleitung vertiefen möchten.
Seminarinhalte
- Verbindende Kommunikation und deren Bedeutung in existenziellen Krisensituationen
- Empathisches Zuhören: Die Kunst, wirklich präsent zu sein und dem Gegenüber Raum für Gefühle, Gedanken und Bedürfnisse zu geben
- Traumasensibles Kommunizieren: Verständnis für die Auswirkungen von Trauma auf Kommunikation und Beziehung
- Umgang mit schwierigen Gesprächen, Sprachlosigkeit und emotionalen Ausnahmesituationen, besonders im Kontext von Verlust und traumatischen Erlebnissen
- Rollenklärung, Selbstfürsorge und Grenzen in der Begleitung
- Praxisorientierte Übungen: Rollenspiele, Fallbeispiele und Reflexion zur Anwendung der vermittelten Methoden im Alltag.
Das Seminar kombiniert theoretische Impulse mit interaktiven Elementen. Neben kurzen Vorträgen und Gruppenarbeiten stehen Selbsterfahrung, Übungssequenzen und der kollegiale Austausch im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden sind eingeladen, eigene Erfahrungen einzubringen und gemeinsam neue, traumasensible Kommunikationswege zu erproben.
